Ein Querschnitt unseres Angebotes und einige Informationen über unsere Leistungen.
Wie lässt sich eine Baumfällung in Bargteheide durch unsere Fachkräfte beschreiben?
Bei einer Baumfällung ist üblicherweise eine behördliche Erlaubnis notwendig. Als Grundlage wird regelmäßig ein Fachgutachten mit entsprechender Empfehlung verlangt. Qualifizierte Baumgutachter bewerten den Baum auf seine Verkehrssicherheit. Wird festgestellt, dass der Baum ein Gefährdungspotential hat, wird eine Fällgenehmigung erteilt. Das Bundesnaturschutzgesetz schreibt die Zeiten vor, in denen eine Baumfällung erlaubt ist. Um die Pflanzen- und Tierwelt zu schützen, sind Baumfällungen in der Regel von März bis September verboten. Liegt ein Gefährdungspotential vor, so können auch Ausnahmegenehmigungen erteilt werden. Beachten Sie aus diesem Grund bitte unbedingt die für Bargteheide geltenden Vorschriften und Verordnungen. Sehr gerne machen sich unsere qualifizierten Fachleute direkt bei Ihnen vor Ort ein Bild davon, wie die Baumfällung idealerweise organisiert werden kann. Wir beraten Sie fachlich versiert und informieren Sie über Ihre individuellen Möglichkeiten.
Wie eine fachgerechte Baumfällung abläuft:
- Begutachtung – Die Bäume werden hinsichtlich Größe, Zustand und Umfeld genau geprüft.
- Genehmigung – Es wird geklärt, ob eine behördliche Genehmigung erforderlich.
- Planung – Die Art und Weise der Fällung wird unter Heranziehung von Sicherheit und Umgebung festgelegt.
- Sicherheitsmaßnahmen – Der Arbeitsbereich wird gesperrt, um Personen und Sachwerte zu schützen.
- Zugang – Hindernisse im Umfeld werden beseitigt, um ausreichend Arbeitsraum zu schaffen.
- Fälltechnik – Je nach Standort wird die geeignete Fällmethode bestimmt.
- Baumfällung – Der Baum wird wird kontrolliert und sachgerecht gefällt oder abschnittsweise zerlegt.
- Astentfernung – Das Astwerk wird nach oder während der Fällung entfernt.
- Zerkleinerung – Stamm und Äste werden in transportfähige Stücke geschnitten.
- Abtransport – Das anfallende Holz und Schnittgut wird fachgerecht abtransportiert.
- Wurzelbehandlung – Der Stumpf wird auf Wunsch gefräst oder entfernt.
- Flächenreinigung – Die Fällfläche wird von Resten und Schnittgut befreit.
- Entsorgung – Grünabfälle und Holz werden umweltkonform entsorgt oder verwertet.
- Nachbearbeitung – Die Arbeitsfläche wird für eine Neunutzung vorbereitet.
Die Motorsäge wird bei der Baumfällung auf der Baumseite angelegt, auf die der Baum kippen soll. Unser Fachpersonal schneidet mit einer drehzahlstarken Kettensäge als Erstes eine Kerbe von etwa 45 Grad ins Holz. Im Fachjargon spricht man hierbei vom sogenannten Fallkerb. Der Radius dieses Fallkerbs beträgt abhängig vom jeweiligen Baum knapp 1/5 bis 1/3 des Stammdurchmessers. Die Kerbe definiert die Fallrichtung des Baumes und ist von großer Bedeutung, damit der Baum tatsächlich in die erhoffte Richtung fällt. Bevor mit der Baumfällung gestartet wird, ist es von absoluter Bedeutung, den korrekten Fallwinkel und die genaue Falllänge zu ermitteln. Es muss ausgeschlossen werden, dass der Baum im Fallen Schaden an Häusern oder Außenbereichen verursacht. Daher ist es zu empfehlen, immer einen erfahrenen Spezialisten mit den Aufgaben zu betrauen. Je größer und dicker ein der Baum ist, desto größer ist auch der eventueller Schaden. Mitunter ist es auch anzuraten, den Baum vor dem Fällen auszudünnen und größere Äste zu entfernen. Mit einem solchen Schritt minimiert sich das Gefahrenpotential, das von der Baumfällung ausgeht.
